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Gesundheitsprojekt mit Zukunft erhält weitere Förderung

Landesbeauftrage Frauke Patzke überreicht Förderbescheid für medizinischen Hotspot in Stadtoldendorf an Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders


STADTOLDENDORF. Als es vor über zehn Jahren hieß, das Charlottenstift müsse seine Türen schließen, war die Verunsicherung in der Bevölkerung zunächst groß. Wo sollten sie versorgt werden bei einem medizinischen Notfall oder wichtigen medizinischen Untersuchungen unterschiedlichster Fachrichtungen? Doch heute wissen die Bürgerinnen und Bürger aus Stadtoldendorf, die Sorge war unbegründet: Das Charlottenstift hat sich von einem Krankhaus zu einem beispielhaften medizinischen Versorgungszentrum entwickelt, das nach 2022 nun eine weitere Förderung erhält: Am 27. März 2025 überreichte Frauke Patzke, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, einen Förderbescheid über 300.000 Euro aus der Förderrichtlinie „Zukunftsräume“ an Wolfgang Anders, Bürgermeister der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, im Beisein von Helmut Affelt, Bürgermeister von Stadtoldendorf.

„Das Charlottenstift ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Nachnutzung und zugleich ein innovatives Gesundheitsprojekt, welches wir mit der Förderung sehr gerne weiter in seiner Entwicklung unterstützen. Um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen und die Daseinsvorsorge nachhaltig zu sichern, sind derartige medizinische Versorgungszentren im ländlichen Raum von großer Bedeutung“, sagte Frauke Patzke.

„Für die Grundversorgung der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf und darüber hinaus ist es von enormer Bedeutung, dass das Gesundheitszentrum Charlottenstift in Stadtoldendorf weiter ausgebaut werden kann. Ohne die entsprechenden Fördermittel ist ein derartiges Vorhaben kaum zu leisten. Entsprechend danke ich Frau Patzke und ihrem Team des ArL Leine-Weser für die finanzielle Unterstützung“, so Wolfgang Anders.

Gruppenbild Bescheidübergabe Charlottestift Stadtoldendorf   Bildrechte: ArL LW
Gruppenbild Bescheidübergabe Charlottestift Stadtoldendorf
Rundgang Charlottenstift Stadtoldendorf   Bildrechte: ArL LW
Viel geschafft - noch viel zu tun

Seit 2014 entwickelt sich das Charlottenstift nach und nach mit einem vielseitigen medizinischen Angebot wie mit Praxen für Allgemeinmedizin, Chirurgie, Rheumatologe, Podologie oder Psychotherapie zu einem großen Gesundheitszentrum. Damit leistet der medizinische Hotspot in Stadtoldendorf bereits einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung und zu Steigerung der Attraktivität der Samtgemeinde. Nachdem jedoch in den vergangenen Jahren weitere Krankenhäuser in der näheren Umgebung schließen mussten, steht das Charlottenstift umso mehr im Fokus weiterhin ausgebaut zu werden. Mit der aktuellen Förderung sollen daher zusätzliche Räume saniert werden, um so noch mehr medizinische Fachrichtungen einziehen lassen zu können. Konkret sollen Teilbereiche des ehemaligen OP-Traktes saniert und umgestaltet sowie ein neuer barrierefreier Eingang gebaut werden. Die Gesamtkosten betragen 600.000 Euro, wo von neben der Förderung auch der Landkreis Holzminden mit der Hälfte der Kosten das Projekt finanziert.

Bereits im Oktober 2022 erhielt das Charlottenstift bei einem Gesamtvolumen von 467.000 Euro eine Förderung von 300.000 Euro über die Richtlinie „Zukunftsräume“, die einen ersten Bauabschnitt unterstützte.

Hintergrundinformationen:

Das Programm „Zukunftsräume“ des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung richtet sich vor allem an Klein- und Mittelzentren. Mit dem Programm werden Kooperationen und Entwicklungsprojekte zur Verbesserung der Versorgung und Attraktivität in den Zentren gefördert.

Artikel-Informationen

erstellt am:
28.03.2025

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